Warum Agenturen Fotos und Videos wegen Metadaten ablehnen
Geprüft: September 2026
Die meisten Ablehnungen wegen Metadaten haben vier Ursachen: ähnliche Inhalte, Keyword- oder Titel-Spam, Markennamen und Metadaten, die nicht zum Foto oder Clip passen. Hier steht, was Adobe Stock, Shutterstock und Getty jeweils dazu sagen und wie Sie diese Fehler vermeiden.
Ähnliche Inhalte
- Adobe: Ähnliche Inhalte gehören zu den häufigsten Gründen für die Ablehnung von Dateien. Viele Kopien derselben oder einer nahezu identischen Aufnahme können als Spam gelten, und identische Metadaten für ähnliche Fotos können zu Ablehnungen führen.
- Shutterstock: Inhalte, die dem bereits Eingereichten oder Angenommenen „visuell zu ähnlich“ sind, werden nicht angenommen. Reichen Sie nur die stärksten, am deutlichsten unterschiedlichen Varianten ein. Erlaubt sind eine Farbversion, eine Schwarzweißversion und eine gefilterte Version desselben Bildes.
- Getty und iStock: Dateien, die anderen derselben Serie zu ähnlich sind, können als Duplikate markiert und abgelehnt werden.
Geben Sie jedem Foto oder Clip einer Serie einen eigenen Titel und eine eigene Beschreibung, die sagen, was an ihm anders ist.
Keyword- und Titel-Spam
Shutterstock definiert Keyword-Spam als „übermäßige Verwendung wiederholter oder irrelevanter Begriffe“. Sein Beispiel dafür, was man nicht tun sollte: "car ride, car road, car drive, car move, car adventure…". Titel mit wiederholten Wörtern ("run, run, run") werden ebenfalls abgelehnt.
Shutterstock lehnt außerdem kommerzielle Titel ab, die:
- nicht auf Englisch sind;
- weniger als fünf Wörter haben;
- nicht beschreiben, was auf dem Bild ist;
- Sonderzeichen enthalten;
- sich wie eine Keyword-Liste lesen.
Adobe nennt „unangemessene oder irrelevante Keywords oder Titel“ unter seinen häufigen Ablehnungsgründen.
Markennamen und Warenzeichen
- Adobe: keine Logos, Warenzeichen, Firmen- oder Markennamen und keine erkennbaren Verpackungen; markante Produkte dürfen nicht das Hauptmotiv sein.
- Shutterstock: keine Warenzeichen oder Logos in kommerziellen Inhalten oder in deren Metadaten (Beschreibungen und Keywords).
Beschreiben Sie den Gegenstand, nicht die Marke: „Smartphone“, nicht den Namen des Herstellers.
Metadaten, die nicht zum Foto oder Clip passen
Shutterstock lehnt Inhalte ab, deren Metadaten „sich nicht auf das dargestellte Motiv beziehen“. Jedes Keyword sollte etwas benennen, das im Bild zu sehen ist oder das es deutlich ausdrückt.
Generative KI (Adobe)
Adobe lehnt Inhalte mit generativer KI ab, die beim Einreichen nicht mit dem Kontrollkästchen für generative KI markiert sind.
Quellen
- Reasons content is rejected at Adobe Stock (öffnet in einem neuen Tab)
- Similar content versus spam (Adobe) (öffnet in einem neuen Tab)
- How are keyword and title spamming defined? (Shutterstock) (öffnet in einem neuen Tab)
- Why was my content rejected for title or keywords? (Shutterstock) (öffnet in einem neuen Tab)
- Why was my content rejected for Similar Content? (Shutterstock) (öffnet in einem neuen Tab)
- Content publishing standards: contextual metadata (Shutterstock) (öffnet in einem neuen Tab)
- Preparing your content (Getty Images Contributor Community) (öffnet in einem neuen Tab)